KI-Coding-Agents verändern die Softwareentwicklung grundlegend. Sie unterstützen nicht mehr nur bei einzelnen Codezeilen, sondern prüfen Merge Requests, analysieren fehlgeschlagene Pipelines, erzeugen Tests und automatisieren mehrstufige Entwicklungsprozesse.
Für regulierte Unternehmen stellt sich dabei eine zentrale Frage: Wie lässt sich diese Produktivität nutzen, ohne die Kontrolle über vertraulichen Quellcode und sensible Entwicklungsdaten aufzugeben?

Der Vortrag zeigt, wie sich mit der GitLab Duo Agent Platform (DAP) agentische Softwareentwicklung sicher und gut steuerbar in bestehende Prozesse integrieren lässt. Er erläutert, wie DAP die tägliche Entwicklungsarbeit verändert und skaliert und wie Unternehmen festlegen, wo ihre KI läuft und welche Modelle sie nutzen. Möglich sind GitLab-gemanagte Modelle, selbst gehostete Modelle hinter einem Self-Hosted AI Gateway oder eine hybride Kombination. Der Self-Hosted AI Gateway dient dabei als zentrale Routing- und Kontrollschicht zwischen DAP, den Entwicklungsdaten und dem konfigurierten Modell-Backend.
Der Vortrag verbindet Produktinnovation und technische Souveränität: Welche Aufgaben können KI-Agenten heute übernehmen, wo bleibt menschliche Steuerung unverzichtbar und welche Kompetenzen brauchen Unternehmen künftig?
Themen unter anderem:

  • Der Wandel von Code Suggestions zu agentischen Software-Workflows
  • Fünf konkrete Use Cases mit der GitLab Duo Agent Platform:
    • Code Review mit automatisierten Inline-Kommentaren
    • Analyse und Behebung fehlgeschlagener CI/CD-Pipelines
    • Kontextbezogener Agentic Chat in UI, IDE und CLI
    • Umsetzung eines Work Items bis zu Implementierung und Tests
    • Automatisierte Behebung ausgewählter SAST-Schwachstellen
  • Deployment-Optionen für regulierte Umgebungen: GitLab.com, GitLab Dedicated und GitLab Self-Managed
  • Modellwahl: GitLab-gemanagt, selbst gehostet oder hybrid, und die Rolle des Self-Hosted AI Gateway
  • Governance und Kontrolle: Berechtigungen, Guardrails, Nachvollziehbarkeit und menschliche Freigabe
  • Die künftige Rolle von Entwicklerinnen und Entwicklern sowie neue Anforderungen an Governance und Kompetenzen