- Irini Pappa
Peter Hock - Mittwoch, 09. Dez. 2026
- 14:00 - 14:45
- tbc
- Session
Souveränität entsteht, wenn Infrastruktur, Anwendungen, Daten und Betrieb als Gesamtsystem zusammenspielen. So sichern Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit, stärken ihre Resilienz und behalten die Kosten im Blick.
Digitale Souveränität ist das aktuelle Top-Thema. Doch wie bleiben Unternehmen im Zeitalter künstlicher Intelligenz handlungsfähig, sicher, rechtskonform und wirtschaftlich erfolgreich? Diese Frage wird umso dringlicher, je stärker geschäftskritische Systeme und Komponenten von wenigen Anbietern oder außereuropäischen Rechtsräumen abhängen. Konzepte, Proofs of Concept und Pilotprojekte gibt es viele. Für Industrie und Produktion zählt jedoch, ob sich digitale Souveränität zügig, praxisnah und zu vertretbaren Kosten in den Alltag überführen lässt.
Die Atos Expert:innen Irini Pappa und Peter Hock zeigen anhand eines realen geschäftskritischen Services, wie Infrastruktur, Anwendungen, Daten, Software-Lieferkette und Betrieb ineinandergreifen. Ausgehend vom konkreten Bedarf entsteht ein umsetzbarer Weg zu mehr Kontrolle und Resilienz – vom Design bis zum laufenden Betrieb, ohne neue Abhängigkeiten aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen pragmatische Entscheidungen, die kurzfristig Wirkung zeigen und langfristig Wahlfreiheit erhalten.
Die Teilnehmenden lernen konkrete Umsetzungsmuster kennen: die gezielte Platzierung einzelner Workloads statt pauschaler Plattformvorgaben, modulare Modernisierung statt Big Bang, transparente Software-Lieferketten, belastbare Betriebskonzepte sowie praktikable Wechselpfade anstelle theoretischer Exit-Strategien.
Digitale Souveränität ist weder Selbstzweck noch eine einmalige Technologieentscheidung. Sie beschreibt die Fähigkeit, digitale Geschäftsprozesse kontrolliert weiterzuentwickeln, zuverlässig zu betreiben und kritische Abhängigkeiten bewusst zu steuern. Die Session bietet dafür einen klaren Orientierungsrahmen und konkrete Impulse für Entscheider:innen, Product Owner und Senior Architects.

